Freitag, 14. August 2009
Ungarn, Balaton
Am Balaton eingetroffen! Das ungarische Keyboard ist etwas gewöhnungsbedürftig. Gleich gibts Spaghetti und morgen frische Bilder.
Donnerstag, 13. August 2009
Wien
Nach 5 weiteren Stunden auf überraschend gut, da höchstwahrscheinlich EU-Finanzierten, ausgebauten Straßen, erreichten wir Wien. Mein alter Ungar-Kollege Tamás hat sich hier seit einiger Zeit, für Unicredit werkelnd, mit seiner Frau Betti eingenistet - und wir somit bei ihm für zwei Nächte. Wien ist schön, die Ösis sind nett, wenn auch etwas zäh im Auftreten. Man kann die Stadt recht flott zu Fuß erkunden, Touritechnisch steht Wien Prag in nichts nach. Auch hier werden an der Staatsoper Tickets für "wirklich fast ausverkaufte, ehrlisch, Bruder!" Opern und Konzerte an den Touri gebracht. Der einsetzende Regen trieb uns dann ins Museumsquartier. Dort ist es recht künstlerisch, wenn auch etwas charmlos.
Am Fahrkartenautomaten erlebte ich ein Automatenarmageddon. Nachdem er 12 Euro für 2 Tageskarten verschlungen hatte, gab er den Geist auf und bootete neu. Die 12 Euro behielt er aber für sich - Tickets spuckte er auch nicht aus. Dem Stationsmann musste ich dann meine persönlichen Details geben und darf nun hoffen, in 3 Wochen vielleicht das Geld zurückzuerhalten. Zwei Ersatztickets konnte er mir nicht geben, wäre ja zu einfach. Die Ösis stehen uns diesbezüglich in nichts nach. 24 Euro für 2 Tageskarten.. mit dem Auto kommt man für diese Summe durch zwei Mitteleuropäische Staaten.
Am Fahrkartenautomaten erlebte ich ein Automatenarmageddon. Nachdem er 12 Euro für 2 Tageskarten verschlungen hatte, gab er den Geist auf und bootete neu. Die 12 Euro behielt er aber für sich - Tickets spuckte er auch nicht aus. Dem Stationsmann musste ich dann meine persönlichen Details geben und darf nun hoffen, in 3 Wochen vielleicht das Geld zurückzuerhalten. Zwei Ersatztickets konnte er mir nicht geben, wäre ja zu einfach. Die Ösis stehen uns diesbezüglich in nichts nach. 24 Euro für 2 Tageskarten.. mit dem Auto kommt man für diese Summe durch zwei Mitteleuropäische Staaten.
Mittwoch, 12. August 2009
Prag II
Touri-Tag im Touri-Prag: Straßen, Plätze, Brücken, Menschen. Überraschend viel Amerikaner hier, die meissten im Studentenalter. Bis zum späten Nachmittag trieben wir uns im Zentrum herum, aaßen Suppe in Brot, was wohl sehr traditionell sein soll und tranken das unvermeidliche Staropramen-Halbliter.
Dann setzte schweres Gewitter ein und wir mussten uns von einem Taxi zum Hotel chauffieren lassen, da ein klassisches Konzert auf dem Plan stand. Der Taxifahrer rechnete uns natürlich einen Touripreis ab - überhaupt nicht günstig.
Das Konzert war sehr gut, wenn auch etwas dürftig besetzt im Orchester. Vier Tänzer und Sänger untermalten sämtliche europäische Pophymnen aus dem 17./18. Jahrhundert physisch und akustisch recht ansprechend. Die Stühle schmerzten etwas - hier hätte man ruhig in 21. Jahrhundert-Komfort investieren sollen. Insgesamt sehr gelungener Abend.
Dann setzte schweres Gewitter ein und wir mussten uns von einem Taxi zum Hotel chauffieren lassen, da ein klassisches Konzert auf dem Plan stand. Der Taxifahrer rechnete uns natürlich einen Touripreis ab - überhaupt nicht günstig.
Das Konzert war sehr gut, wenn auch etwas dürftig besetzt im Orchester. Vier Tänzer und Sänger untermalten sämtliche europäische Pophymnen aus dem 17./18. Jahrhundert physisch und akustisch recht ansprechend. Die Stühle schmerzten etwas - hier hätte man ruhig in 21. Jahrhundert-Komfort investieren sollen. Insgesamt sehr gelungener Abend.
Dienstag, 11. August 2009
Prag
Nach 5 Stunden Fahrt Ankunft in der tschechischen Hauptstadt. Fünfzehn Jahre ist es her seit meinem letzten Besuch und Prag ist definitiv kaum noch von einer westeuropäischen Hauptstadt zu unterscheiden. Alles neu hier, Häuser, Autos, Frisuren.
Check-in im Hotel Kafka, einem mediokren Hotel in einem recht studentischen Viertel östlich des Hauptbahnhofs.
Apropos Frisuren: Nachdem wir den ersten Geldautomaten aufgespürt hatten und diesem ein paar Kronen entlocken konnten, stolperte ein betrunkener Tscheche mit übler Nackenmatte auf uns zu und murmelte etwas Unverständliches. Da wir nicht verstanden, fragte er uns darauf nach "Time! Time?" und ich zeigte auf eine seiner 3 Uhren, die er am Arm trug. "Idiot!" sagte er darauf - mir war nicht klar, ob er sich selbst oder uns meinte. Danach speisten wir alt-tschechischen Gulasch in einem Restaurant um die Ecke.
Heute laufen wir in die Stadt. Fotos folgen.
Check-in im Hotel Kafka, einem mediokren Hotel in einem recht studentischen Viertel östlich des Hauptbahnhofs.
Apropos Frisuren: Nachdem wir den ersten Geldautomaten aufgespürt hatten und diesem ein paar Kronen entlocken konnten, stolperte ein betrunkener Tscheche mit übler Nackenmatte auf uns zu und murmelte etwas Unverständliches. Da wir nicht verstanden, fragte er uns darauf nach "Time! Time?" und ich zeigte auf eine seiner 3 Uhren, die er am Arm trug. "Idiot!" sagte er darauf - mir war nicht klar, ob er sich selbst oder uns meinte. Danach speisten wir alt-tschechischen Gulasch in einem Restaurant um die Ecke.
Heute laufen wir in die Stadt. Fotos folgen.
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